Bei
den meisten Anlageprodukten kann man eine Durchschnittsrendite benennen, so
auch beim Tagesgeld. Bei der Durchschnittsrendite handelt es sich um den
Ertrag, den man durchschnittlich beim Vergleich von einer bestimmten Anzahl
von Anbietern für eine Tagesgeldanlage bekommen kann. Dabei gibt es
verschiedene Methoden, wie man diese Durchschnittsrendite berechnen kann.
Es werden zum Beispiel manchmal nur die angebotenen Normalkonditionen der Anbieter verglichen, manchmal fließen aber auch Sonderkonditionen in die Berechnung der Durchschnittsrendite mit ein. Wenn Sie also gerade vor der Entscheidung stehen, ob Sie sich für oder gegen eine Tagesgeldanlage entscheiden sollen, dann spielt bei Berücksichtigung der Durchschnittsrendite sicherlich eine Rolle, auf welcher Grundlage diese berechnet wurde.
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Derzeit (Stand April 2009) liegt die Durchschnittsrendite beim Tagesgeld zum Beispiel unter reiner Berücksichtigung der Normalkonditionen bei rund zwei Prozent. Bezieht man allerdings die zahlreich vorhandenen Sonderkonditionen für Neukunden mit ein, erhält man derzeit eine Durchschnittsrendite von ca. drei Prozent. Da einige Angebote sogar noch deutlich über diesem Zinssatz liegen, ist die Durchschnittsrendite im Tagesgeldbereich nicht besonders aussagekräftig.
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