Die
Einlagensicherung spielt generell eine große Rolle wenn es darum geht, die
Sicherheit einer Geldanlage zu beurteilen. Außer bei wenigen Geldanlagen wie
zum Beispiel im Fondsbereich, besteht fast bei allen anderen Geldanlagen
stets das so genannte Emittentenrisiko. Dieses bedeutet, dass wenn der
Emittent einer Geldanlage (also oftmals die Bank) nicht mehr zahlungsfähig
ist und sogar Insolvenz anmelden muss, besteht für den Anleger immer das
Risiko, das er sein Kapital nicht zurück erhält.
Daher gibt unter bestimmten Voraussetzungen die Einlagensicherung, die in verschiedenen Formen bestehen kann. Mittels dieser Einlagensicherung ist das Kapital des Kunden vor den Auswirkungen des Emittentenrisikos im Schadensfall bis zu einer bestimmten Höchstsumme geschützt. In Deutschland gibt es derzeit drei Arten von Einlagensicherung bzw. drei verschiedene Schutzsysteme. Dieses ist zu einen die gesetzliche Einlagensicherung seitens des Staates, der derzeit Einlagen auch auf Tagesgeldern bis zu einem Betrag von maximal 20.000 Euro zu 90 Prozent absichert. Dieser Betrag soll allerdings zukünftig auf 50.000 Euro und in einem weiteren Schritt evtl. sogar auf 100.000 Euro je Kunde erhöht werden.
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Das zweite Sicherungssystem sind die so genannten Einlagensicherungsfonds, die eine private Sicherungsmaßnahme der Banken darstellen. In der Regel sind die Tagesgeld-Einlagen der Kunden hier bis zu einem Drittel des Eigenkapitals des jeweiligen Emittenten geschützt. Das dritte System der Einlagensicherung ist noch relativ neu (Oktober 2008) und besteht aus der unbegrenzten Garantie der Bundesregierung, die besagt, dass alle Einlagen der Bürger auf Tagesgeldern bei deutschen Banken zu 100 Prozent geschützt sind und die Bundesregierung im Falle einer Insolvenz eines Emittenten die Rückzahlung der Kundeneinlagen übernehmen würde.
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