Begriffserklärung: Einlagensicherungsfonds - Finanzlexikon

LexikonDie Einlagensicherungsfonds sind ein Teil des Systems der Einlagensicherung. In Deutschland sind nahezu alle Banken einem Einlagensicherungsfonds angeschlossen. Man kann sich diesen Fonds so vorstellen, dass sich verschiedene Banken verpflichten, falls eine Bank Insolvenz anmelden muss und zahlungsunfähig wird, die Kundeneinlagen in der Art und Weise zu sichern, dass diese bis zu einem bestimmten Höchstbetrag an die betroffenen Kunden zurück gezahlt werden können, der Anleger also auch bei Insolvenz des Emittenten sein Kapital zurück erhält.

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Diese freiwillige Einlagensicherung der Banken besteht außer in Deutschland nur noch in sehr wenigen anderen Ländern und ist sicherlich ein sehr positiver Sicherheitsaspekt neben der staatlichen Einlagensicherung. In der Regel ist es zudem so, dass die Kundeneinlagen auch auf Tagesgeldkonto im Rahmen der Einlagensicherungsfonds bis zu sehr hohen Anlagesummen abgesichert sind.

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Bei den Sparkassen besteht zum Beispiel aufgrund des Charakters von öffentlich-rechtlichen Kreditinstituten eine unbegrenzte Einlagensicherung. Und auch bei den meisten größeren Banken treten die Einlagensicherungsfonds im Schadensfall bis zu mehreren hundert Millionen Euro Kundeneinlagen ein, und zwar nicht insgesamt, sondern von dieser Höhe her für jeden einzelnen Kunden.

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