Beim
Festgeld handelt es sich um eine festverzinsliche Geldanlage. Die Zinsen
sind auch im Vergleich zu vielen anderen Anlageformen, wo man zudem noch
Erträge durch Kursgewinne oder Währungsgewinne erzielen kann, die einzige
Art von Ertrag, den man erhält. Die Höhe der Zinsen wird zu Beginn der
Anlagedauer vereinbart und die Zinsen sind während der gesamten Anlagedauer
fest, können sich also in diesem Zeitraum vom Zinssatz her nicht ändern.
Wenn das Festgeld fällig ist, und der Kunde möchte das Kapital weiterhin für
einen bestimmten Zeitraum als Festgeld anlegen, muss dann ein neuer Zinssatz
vereinbart werden.
3,50 %
p.a. Festgeld bei 6 Jahren
Die Gutschrift der Zinsen für das auf dem Festgeldkonto angelegte Kapital erfolgt in der Regel am Ende der Anlagedauer. Wenn man also das Kapital zum Beispiel für vier Monate angelegt hat, dann erhält man die Zinsen für diesen Zeitraum nach Ablauf dieser vier Monate und Fälligkeit der Festgeldanlage. Die Zinsen werden dann entweder auf dem Festgeldkonto selber gut geschrieben und können dann bei einer erneuten Anlage zu Beispiel mit verzinst werden, oder die Gutschrift erfolgt auf dem Girokonto des Kunden. Nur wenn man eine Laufzeit von über einem Jahr wählt, erfolgt die Zinsgutschrift nicht erst am Ende der Laufzeit, sondern im jährlichen Rhythmus. Zinsen aus der Festgeldanlage sind natürlich wie jeder Ertrag aus Kapitalvermögen steuerpflichtig.
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