Grundsätzlich
zählt das Festgeld zu den sichersten Geldanlagen, die man als Kunde
überhaupt nutzen kann. Da die Zinsen für die Anlage während der gesamten
Laufzeit garantiert sind, und man bei der Festgeldanlage im Inland auch kein
Kurs- oder Währungsrisiko zu erwarten hat, besteht lediglich dass bei jeder
Geldanlage (außer bei Fonds) vorhandene
Emittentenrisiko. Darunter versteht
man, dass der Kunde seine Einlage eventuell nicht vollständig zurück erhält,
falls die Bank, bei der das Festgeldkonto geführt wird, zahlungsunfähig
werden sollte. Gegen dieses Emittentenrisiko ist der Kunde in Deutschland
aber sehr gut geschützt.
3,50 %
p.a. Festgeld bei 6 Jahren
Zum einen sind ab dem 1. Juli 2009 alle Einlagen auf Festgeldkonten pro Kunde bis zu einer Anlagesumme von 50.000 Euro abgesichert (gesetzliche Einlagensicherung), zum anderen sind die deutschen Banken auch privaten Einlagensicherungsfonds angeschlossen, im Rahmen derer der Kunde, je nach Höhe des haftenden Eigenkapitals der betroffenen Bank, ebenfalls noch eine Absicherung der Einlage von oftmals bis zu vielen Millionen Euro erhält. Sollte auch diese Summe nicht ausreichend, besteht aufgrund der unbegrenzten Staatsgarantie der Bundesregierung ein Schutz für die gesamte Höhe der Anlage auf dem Festgeldkonto. Faktisch kann man das Festgeld also als eine zu 99,99 Prozent sichere Anlageform betrachten. Das Restrisiko von 0,01 Prozent besteht nur, weil man natürlich nicht zu 100 Prozent ausschließen kann, das auch de Bundesrepublik als Staat zahlungsunfähig werden könnte (siehe Island). Sollte es allerdings so weit kommen, dann ist ohnehin das gesamte Finanzsystem bereits zusammen gebrochen.
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