Das
Festgeld als Geldanlage fällt in den Bereich der so genannten
Termineinlagen. Neben dem Festgeld gibt es hier im Grunde nur noch das
Kündigungsgeld, welches allerdings sehr selten genutzt wird. Bei der
Festgeldanlage ist es so, dass man einen bestimmten Geldbetrag auf einem
separaten Festgeldkonto anlegen kann. Die Anlage wird im Folgenden mit einem
vorher vereinbarten Zinssatz verzinst und zudem muss eine bestimmte Laufzeit
vereinbart werden. Die angeboten Laufzeiten bewegen sich zumeist zwischen
einem und bis zu 60 Monaten. Eine Besonderheit des Festgeldes besteht darin,
dass während der Festlegedauer keine vorzeitige Verfügung seitens des Kunden
möglich ist.
3,50 %
p.a. Festgeld bei 6 Jahren
Manche Banken lassen zwar auch Verfügungen während der Laufzeit zu, dieses ist allerdings reine Kulanz, einen Anspruch darauf hat der Kunde nicht. Die Festgeld Anlage zählt in Deutschland zu den sehr sicheren Geldanlagen. Es gibt weder ein Zins-, noch ein Währungs- oder ein Kursrisiko, und auch das Emittentenrisiko ist aufgrund der Tatsache sehr gering, dass die Geldanlage in Festgelder in den Bereich der Einlagensicherung fällt. Häufig muss man eine Mindestanlage zwischen 2.500 und 5.000 Euro tätigen, um das Festgeld nutzen zu können. Die zu erhaltenden Zinsen bewegen sich je nach aktueller Zinssituation und abhängig von Laufzeit und Anlagesumme zwischen zwei und vier Prozent. Da einige Anbieter für neue Kunden bonifizierte Zinssätze anbieten, sollte man auf jeden Fall die verschiedenen Offerten miteinander vergleichen.
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